Der Hamburg Fenerbahçeliler Derneği empfing Pressevertreter zu einem gemeinsamen Frühstück. Vereinsvorsitzender Mustafa Çömlek blickte auf die 25-jährige Geschichte, laufende Aktivitäten und künftige Projekte zurück. Auch Jugendarbeit, die bevorstehende Mitgliederversammlung und die für 2027 geplante Jubiläumsfeier standen auf der Tagesordnung.
Bericht: Naciye ASLAN
Fotos: Naciye ASLAN / Yaşar YILDIRIM

HAMBURG / Der Hamburg Fenerbahçeliler Derneği traf am Samstag, dem 10. Oktober, in seinem Vereinsgebäude am Osterbrooksweg 13A in Schenefeld mit Pressevertretern zusammen. Bei dem Frühstück auf Einladung des Vereins informierten Vorsitzender Mustafa Çömlek und Vorstandsmitglieder über die Vereinsarbeit. Auch die Fragen der Pressevertreter wurden beantwortet.

25 Jahre Solidarität mit der Presse

Zur Eröffnung erklärte Vereinsvorsitzender Mustafa Çömlek , in 25 Jahren seien viele schöne gemeinsame Erinnerungen mit Pressevertretern entstanden. Er dankte ihnen für ihre Unterstützung der Vereinsaktivitäten.

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Çömlek betonte, bei den bisherigen Veranstaltungen habe man mit den Pressevertretern in gegenseitigem Verständnis, Zusammenhalt und Solidarität gearbeitet. Dabei habe es keinerlei Probleme gegeben.

Çömlek verwies auf die Bedeutung der seit Vereinsgründung bestehenden Beziehungen zur Presse und äußerte den Wunsch, diese Zusammenarbeit auch künftig fortzusetzen.

Verein konzentriert sich auf eigene Aufgaben

Zu den jüngsten Aktivitäten erklärte Çömlek, die Arbeit des Hamburg Fenerbahçeliler Derneği habe sich grundsätzlich nicht verändert. In den vergangenen Monaten habe man jedoch die eigenen Bedürfnisse und Projekte des Vereins stärker in den Mittelpunkt gerückt.

In früheren Jahren habe man verschiedene soziale Projekte, zivilgesellschaftliche Organisationen und das Fenerbahçe-Umfeld materiell und ideell unterstützt, sagte Çömlek. Gemeinsam mit dem Vorstand habe man nun beschlossen, sich auf die eigene Vereinsarbeit zu konzentrieren.

Çömlek betonte, die bisherigen Vereinsaktivitäten seien durch den Einsatz, die finanziellen Beiträge und die ehrenamtliche Arbeit der Vorstandsmitglieder ermöglicht worden.

Der Verein habe keine Schulden, erklärte Çömlek. Die laufenden Arbeiten würden fortgesetzt; für die kommende Zeit sei die Umsetzung neuer Projekte vorgesehen.

Aktive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Für den Hamburg Fenerbahçeliler Derneği informierte Pressesprecher Mehmet Taner über die öffentlichen Stellungnahmen und die Pressearbeit des Vereins.

Taner erklärte, er habe die Pressemitteilungen der Hamburger zivilgesellschaftlichen Organisationen in den vergangenen eineinhalb Jahren untersucht. Der Verein sei in diesem Bereich sehr aktiv.

Er habe Zeitungen, Nachrichtenseiten und Social-Media-Konten ausgewertet, sagte Taner. Dabei seien die öffentlichen Stellungnahmen des Hamburg Fenerbahçeliler Derneği zahlreicher gewesen als die anderer zivilgesellschaftlicher Organisationen.

Taner verwies auch auf gemeinsame Erklärungen mit anderen Fenerbahçe-Vereinen in Europa. Diese Arbeit erreiche die Öffentlichkeit nicht nur in Hamburg, sondern in ganz Europa.

Mitgliederversammlung im November

Vereinsvorsitzender Mustafa Çömlek erklärte, einige Mitglieder des derzeitigen Vorstands hätten aus beruflichen oder privaten Gründen ihre Ämter niedergelegt. Bei der Mitgliederversammlung im November sollten neue Personen in den Vorstand kommen. Neben bisherigen Vorstandsmitgliedern würden neue Namen vertreten sein; die Arbeit werde fortgesetzt.

Für den Vorstand der kommenden Amtszeit sind folgende 21 Personen vorgesehen:

Hasan Yılmaz, Güner Yılmaz, Kamil Ok, Önder Karakuş, İrfan Gündoğan, Selim Kavcıoğlu, Uğur Acun, Ali Gani, Mehmet Taner, Mahmut Çakallıoğlu, Ahmet Koşan, Murat Yıldırım, İlker Cingöz, Aykut Sarıkurt, Koray Özden, Gül Arık, Tarkan Bozdağ, Dr. Serkan Gündüz, Ayhan Demiral, Emre Işılak und Nefise Atçeken.

Feier zum 25-jährigen Bestehen auf 2027 verschoben

Für den Hamburg Fenerbahçeliler Derneği sei die ursprünglich für dieses Jahr geplante Feier zum 25-jährigen Bestehen verschoben worden, erklärte Çömlek. Man wolle die Veranstaltung 2027 durchführen.

Der Fenerbahçe Spor Kulübü feiere im kommenden Jahr sein 120-jähriges Bestehen, erinnerte Çömlek. Man plane, das 25-jährige Jubiläum des Vereins mit dem 120-jährigen Jubiläum des Sportklubs zu verbinden.

Gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern wolle man einen gut besuchten Abend veranstalten, der dem Verein gerecht werde. Die Vorbereitungen sollten nach der Mitgliederversammlung auf die Tagesordnung kommen, sagte Çömlek.

Einladung an die Fenerbahçe-Führung geplant

Zu dem für das kommende Jahr geplanten Festabend wolle man auch Vertreter aus der Führung des Fenerbahçe Spor Kulübü einladen, erklärte Çömlek. Man wünsche sich zudem, den Klubpräsidenten in Hamburg zu begrüßen.

Çömlek erinnerte daran, dass der Verein bei früheren Veranstaltungen bedeutende Persönlichkeiten aus dem Fenerbahçe-Umfeld empfangen habe. Auch die früheren Klubpräsidenten Ali Şen und Ali Koç hätten an solchen Veranstaltungen teilgenommen.

Jugendarbeit im Gespräch

In der Fragerunde erkundigte sich der Vorsitzende des Hamburg Türk Basın Birliği (HTBB), Ahmet Durmuş , nach den Jugendaktivitäten des Vereins.

Auf die Frage des HTBB-Vorsitzenden Ahmet Durmuş zu Sport- und Nachwuchsangeboten für Jugendliche antwortete der Pressesprecher des Hamburg Fenerbahçeliler Derneği, Mehmet Taner , der Verein habe etwa 450–500 Mitglieder. In der Vereinsführung habe eine Verjüngung begonnen.

Sportschulen für Jugendliche und weitere Projekte gehörten zu den Zielen, sagte Taner. Dafür müssten jedoch die Mitgliederzahl steigen und die finanziellen Möglichkeiten wachsen. Der Vorstand prüfe verschiedene Projekte; unter den derzeitigen Bedingungen habe die Sicherung der langfristigen Existenz des Vereins Vorrang.

Frage an Çömlek zu 25 Jahren als Vorsitzender

Ahmet Durmuş sprach in seiner zweiten Frage die Amtszeit von Mustafa Çömlek an, der seit 25 Jahren Vereinsvorsitzender ist. Durmuş verwies auf die Bedeutung von Führungswechseln und der Förderung neuer Personen in demokratischen Vereinen. Er fragte, ob es Menschen gebe, die den Vorsitz übernehmen könnten.

Çömlek antwortete, auch in anderen Fenerbahçe-Vereinen in Europa gebe es seit vielen Jahren amtierende Vorsitzende. Als Beispiele nannte er die Vereine in Köln und Landshut. Entscheidend sei weniger die Amtsdauer als die geleistete Arbeit.

Für seine Fortsetzung im Amt seien seine eigene Motivation und die seiner Vorstandskollegen ausschlaggebend, sagte Çömlek. Der Verein habe keine finanziellen Schwierigkeiten. Im Vorstand gebe es auch Personen, die den Vorsitz übernehmen könnten.

Solidarität in der Vereinsführung betont

Im Anschluss an Çömleks Ausführungen betonte der Pressesprecher des Hamburg Fenerbahçeliler Derneği, Mehmet Taner , jedes Vorstandsmitglied verfüge über das Wissen, die Fähigkeiten und die Eignung, den Vorsitz zu übernehmen.

Mustafa Çömlek bringe mit seiner langjährigen Erfahrung einen wichtigen Wert für den Verein ein, sagte Taner. Unter den Fenerbahçe-Anhängern stehe Solidarität stärker im Vordergrund als Konkurrenz.

Aufgabenwechsel im Vorstand würden im gegenseitigen Verständnis besprochen. Auch wenn Çömlek den Vorsitz abgeben sollte, könne er den Verein mit seiner Erfahrung weiter unterstützen, erklärte Taner.

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