Hamburgs Finanzsenator Dr. Andreas Dressel wurde erneut zum Vorsitzenden des Vorstands der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) gewählt. Die Gemeinschaft wird mit ihrem bisherigen Vorstand weiterarbeiten.

Dressels Amtszeit dauert bis 2028

Asbülten

HAMBURG / Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) wählte auf ihrer Mitgliederversammlung am 29. September 2026 den bisherigen Vorstand erneut. Hamburgs Finanzsenator Dr. Andreas Dressel wurde einstimmig wieder zum TdL-Vorstandsvorsitzenden gewählt.

Bei der Wahl auf Vorschlag der Finanzministerkonferenz der Länder wurde Dressel, der seit 2020 dem TdL-Vorstand angehört, in dem seit Dezember 2022 ausgeübten Vorsitz bestätigt.

Dressel wird bei den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder Anfang 2028 weiterhin die Arbeitgeberseite vertreten.

Auch die anderen Vorstandsmitglieder wurden erneut gewählt. Sachsens Finanzminister Christian Piwarz bleibt erster stellvertretender Vorsitzender, Schleswig-Holsteins Finanzministerin Dr. Silke Schneider zweite stellvertretende Vorsitzende.

Öffentlicher Dienst und ausgeglichene Haushalte im Fokus

Nach seiner Wiederwahl dankte Dr. Andreas Dressel für das dem Vorstand entgegengebrachte Vertrauen.

Dressel erklärte, für einen leistungsfähigen und funktionierenden öffentlichen Dienst benötigten die Länder qualifiziertes und hoch motiviertes Personal. Zugleich stünden die öffentlichen Haushalte unter den derzeitigen Bedingungen erheblich unter Druck.

Unter diesen Umständen seien zukunftsorientierte, nachhaltige und Investitionen ermöglichende Lösungen erforderlich, betonte Dressel. Er verwies darauf, dass die Bürger einen funktionierenden Staat erwarteten.

TdL vertritt die Länder bei Tarifverhandlungen

Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) vertritt mit Ausnahme Hessens die Arbeitgeberseite aller deutschen Bundesländer. Sie führt die Tarifverhandlungen über Bezahlung und Arbeitsbedingungen der Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder.