Im Hamburger Hafen, einem der größten Deutschlands, haben Zoll und Polizei gemeinsam 1,6 Tonnen Kokain im Wert von etwa 30 Millionen Euro sichergestellt. Die Drogen waren in einem Bananencontainer versteckt.
In Hamburg löste ein entscheidender Hinweis an die Sicherheitsbehörden einen großen Einsatz gegen Drogenschmuggel aus. Bei dem Vorfall Mitte März wurden eingetroffene Container genau untersucht.
Tonnenweise Kokain in verdächtigem Container
Im Hamburger Hafen wurden Bananencontainer aus Ecuador untersucht. Bei der Durchsuchung eines Containers, in dem Scans verdächtige Dichten gezeigt hatten, wurden insgesamt 1.600 Pakete Kokain gefunden.
Die Behörden erklärten, die beschlagnahmten Drogen wögen insgesamt 1,6 Tonnen und hätten einen Marktwert von etwa 30 Millionen Euro.
Gemeinsame Arbeit verhindert großen Schmuggel
Der Einsatz begann aufgrund eines Hinweises des Hamburger Hafensicherheitszentrums (Hafensicherheitszentrum) . Die gemeinsame Rauschgiftermittlungsgruppe aus Zoll und Polizei verhinderte durch schnelle Koordination, dass die Lieferung auf den Markt gelangte.
Der Präsident des Zollkriminalamts, Tino Igelmann betonte, der Erfolg sei das Ergebnis nationaler und internationaler Zusammenarbeit. Igelmann erklärte, die Koordination von Zoll und Polizei mit ausländischen Partnern spiele beim Kampf gegen Drogenschmuggel eine entscheidende Rolle.
Hafensicherheitszentrum spielt Schlüsselrolle
Das 2024 in Betrieb genommene Hamburger Hafensicherheitszentrum vereint Polizei, Zoll und Hafenbehörde unter einem Dach. Es analysiert Informationen und unterstützt Sicherheitsbehörden in Deutschland und international.
Nach Einschätzung von Fachleuten ermöglicht diese Struktur eine frühere Erkennung des Schmuggels. Ähnliche Einsätze dürften künftig häufiger werden.
Foto: Polizei Hamburg
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