Das Bundeskriminalamt (BKA) und die Landespolizeien haben die Untersuchung „SKiD 2026“ gestartet, um das Sicherheitsgefühl zu erfassen und die Kriminalität transparenter zu machen. In Hamburg werden Fragebögen an 22.000 ausgewählte Menschen verschickt.

Die deutschen Sicherheitsbehörden haben eine umfangreiche Befragung begonnen, um Sicherheitsbedenken und Erwartungen an die Polizei zu verstehen. Die vom Sozialforschungsinstitut Verian durchgeführte „Sicherheit und Kriminalität in Deutschland“ (SKiD) 2026 soll nicht nur erfasste Straftaten, sondern auch die Erfahrungen von Menschen sichtbar machen, die ihre Opfererlebnisse nicht der Polizei gemeldet haben.

Dunkelfeld soll sichtbar werden

Besonders wichtig ist das Ziel, Straftaten im sogenannten Dunkelfeld zu erfassen, die aus verschiedenen Gründen nicht angezeigt werden. Mit diesen Daten kann die Polizei Schutzstrategien und Prävention an den tatsächlichen Bedürfnissen der Bevölkerung ausrichten.

22.000 Menschen in Hamburg ausgewählt

Die zufällig aus dem Melderegister ausgewählten Hamburger erhalten bereits Informationsschreiben. Mit zugesandten Zugangscodes können sie online teilnehmen oder einen Papierfragebogen ausfüllen.

Warum ist Teilnahme wichtig?

Die Hamburger Polizei lädt die ausgewählten Menschen zur anonymen und freiwilligen Befragung ein und betont:

  • Verlässliche Daten: Je größer die Beteiligung, desto realistischer kann die Polizei ihre Strategie gegen Kriminalität gestalten.
  • Sicherheitsgefühl: Die Sicherheitswahrnehmung der Menschen auf der Straße wird unmittelbar an die Behörden übermittelt.
  • Moderne Polizeiarbeit: Durch Rückmeldungen aus der Gesellschaft können die Arbeitsweisen der Polizei modernisiert werden.

Die Befragung ist vollständig anonym; die Daten werden für wissenschaftliche Zwecke gespeichert. Die Identität der Teilnehmer wird nicht unmittelbar mit den Polizeibehörden verknüpft.

Weiterführende Informationen:

Detaillierte Informationen zu “SKiD” finden sich auch im Internet auf den Internetseiten der Polizei Hamburg (https://www.polizei.hamburg/services/daten-und-fakten/skid), des Bundeskriminalamtes (www.bka.de/skid) sowie des Sozialforschungsinstituts Verian (https://www.veriangroup.com/de/skid).

Abbildung: skid26