Der Verein für Atatürkistisches Gedankengut Hamburg veranstaltete eine begeisterte Feier zum Atatürk-Gedenktag, Jugend- und Sportfeiertag am 19. Mai. Die zuvor auf einem Schiff abgehaltene Veranstaltung fand diesmal im August-Lütgens-Park neben dem Gebäude der Türkischen Gemeinde Hamburg und Umgebung (TGH) statt.

Weil der 19. Mai ein Arbeitstag war, wurde am Samstag, dem 24. Mai, gefeiert. Die Veranstaltung begann mit 1 Minute des stillen Gedenkens und dem Singen der türkischen Nationalhymne İstiklal Marşı.

Vereinsvorsitzender Ufuk Güngör betonte zum 106. Jahrestag des 19. Mai 1919 die Führungsstärke und Weitsicht Gazi Mustafa Kemal Atatürks sowie sein Vertrauen in die Jugend.
Güngör erklärte, der von Mustafa Kemal Paşa mit großer Überzeugung und Entschlossenheit auf den besetzten osmanischen Gebieten begonnene Unabhängigkeitskampf sei das Ergebnis geplanter und vorausschauender Führung gewesen. Atatürk habe bereits zu Beginn des Krieges im Amasya-Rundschreiben die Idee der Republik formuliert. Dass er die Republik Türkei der Jugend anvertraut habe, zeige sein Vertrauen in sein größtes Werk.

„Die von Atatürk gegründete Republik ist der Garant der Demokratie, die treibende Kraft der Modernisierung und das Symbol der Unabhängigkeit“, sagte Güngör. Er schloss mit den Worten von Prof. Dr. Ahmet Taner Kışlalı: „Kemalismus bedeutet nicht, die Vergangenheit zu bewachen, sondern der Zukunft voranzugehen.“
Zur Feier gehörten Volleyball- und Boxkämpfe, Wettbewerbe, Kinderspiele und musikalische Unterhaltung. DJ Serdal und Pianist Aytun Ede sorgten mit Märschen, Tanzmusik und Volksliedern für Freude. Die Teilnehmer sangen mit; vom Grill gab es Frikadellen im Brot.

Die von vielen Menschen unterschiedlicher Altersgruppen besuchte Veranstaltung endete in begeisterter Atmosphäre und Gemeinschaft.









Bericht/Fotos: Naciye ASLAN
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