Hamburg / Özlem ALAGÖZ-BAKAN
Am 1. und 2. November wurde die Stadtteilschule Mümmelmannsberg erneut zum lebendigen Hotspot für Kunst, Kultur und Begegnungen. Über 100 Künstler:innen und Kunsthandwerker:innen aus Hamburg und Umgebung präsentierten ein breites Spektrum – von Malerei, Fotografie und Skulptur bis zu Street-Art, Handwerk und kreativen Mitmachaktionen. Durchgeführt wurde die Veranstaltung vom Verein KUNST&KULTURTAGE MÜMMELMANNSBERG e.V.
Tradition mit Herz seit 1974
Begonnen hat alles vor mehr als 40 Jahren: 1974 kamen einige Künstler:innen auf die Idee, ihre Werke zu zeigen – und die Mümmelmannsberger:innen für Kunst zu begeistern und selbst kreativ zu werden. Aus dieser Initiative wuchs eine kleine, engagierte Gruppe, die die Kunst- und Kulturtage bis heute mit viel Leidenschaft, ohne großes Drumherum, plant und trägt. Viele Jahre prägte Werner Vogel das Gesicht der Initiative, inzwischen steht Andreas Michaliczak als Vorsitzender an der Spitze.
Maritime Sonderausstellung mit starker Resonanz
Ein Höhepunkt war die jährliche Sonderausstellung, die in diesem Jahr unter dem Thema „Maritim“ stand. Über 50 Werke wurden eingereicht – die Auswahl fiel schwer. Den ersten Preis gewann die Künstlerin Nassim Aslani.

Unter den Einreichungen war auch ein Werk von Hayriye Alagöz-Ajvazi.

In ihrer Ansprache hob Nora Held vom Bezirksamt Hamburg-Mitte die Bedeutung von Kunst und solchen Formaten für den Stadtteil hervor.

Engagement, das den Stadtteil trägt
Zu den Publikumsfavoriten zählte einmal mehr das Kinderschminken: Dafür sorgten Marta Sárosi und Özlem Alagöz-Bakan. Sárosi ist im Stadtteil bestens bekannt und unterstützt die Menschen im Nachbarschaftstreff „Komm“.

Ebenfalls im Einsatz: Yvonne Fabian, Birgit Sokolowski und Marion Lewes – drei langjährige Kräfte der Elternschule Mümmelmannsberg, die den Stadtteil über Jahre geprägt und viele Mütter, Familien und Kinder begleitet haben.

Aktuell engagiert sich Birgit Sokolowski ehrenamtlich im Gesundheitskiosk Mümmelmannsberg, während Yvonne Fabian das Projekt FIPS (Stadtteilprojekt des Fördervereins zur Integration behinderter und nicht behinderter Kinder Mümmelmannsberg e.V.) begleitet.
Warum wir gern in Mümmelmannsberg leben
Ein besonderes Format setzte fotografische Akzente: Thaddäus Zoltkowski und Joachim Doering luden zur Fotoaktion „Wieso wir gerne in Mümmelmannsberg leben“ ein. Besucher:innen hielten ihre Sicht auf den Stadtteil fest – als Momentaufnahme von Zugehörigkeit, Alltagskultur und Gemeinschaft.

Die 45. Kunst- und Kulturtage zeigten, was Mümmelmannsberg ausmacht: künstlerische Vielfalt, ehrenamtliche Stärke und ein gelebtes Miteinander. Zwei Tage, die nicht nur Kunst zeigten, sondern auch die Menschen dahinter – und einen Stadtteil, der mit Leidenschaft zusammenhält.
Mümmelmannsberg erstrahlte bei den 45. Kunst- & Kulturtagen
Am 1. und 2. November wurde die Stadtteilschule Mümmelmannsberg erneut zum lebendigen Hotspot für Kunst, Kultur und Begegnungen. Über 100 Künstler:innen und Kunsthandwerker:innen aus Hamburg und Umgebung präsentierten ein breites Spektrum – von Malerei, Fotografie und Skulptur bis zu Street-Art, Handwerk und kreativen Mitmachaktionen. Durchgeführt wurde die Veranstaltung vom Verein KUNST&KULTURTAGE MÜMMELMANNSBERG e.V.
Tradition mit Herz seit 1974
Begonnen hat alles vor mehr als 40 Jahren: 1974 kamen einige Künstler:innen auf die Idee, ihre Werke zu zeigen – und die Mümmelmannsberger:innen für Kunst zu begeistern und selbst kreativ zu werden. Aus dieser Initiative wuchs eine kleine, engagierte Gruppe, die die Kunst- und Kulturtage bis heute mit viel Leidenschaft, ohne großes Drumherum, plant und trägt. Viele Jahre prägte Werner Vogel das Gesicht der Initiative, inzwischen steht Andreas Michaliczak als Vorsitzender an der Spitze.
Maritime Sonderausstellung mit starker Resonanz
Ein Höhepunkt war die jährliche Sonderausstellung, die in diesem Jahr unter dem Thema „Maritim“ stand. Über 50 Werke wurden eingereicht – die Auswahl fiel schwer. Den ersten Preis gewann die Künstlerin Nassim Aslani.

Unter den Einreichungen war auch ein Werk von Hayriye Alagöz-Ajvazi.

In ihrer Ansprache hob Nora Held vom Bezirksamt Hamburg-Mitte die Bedeutung von Kunst und solchen Formaten für den Stadtteil hervor.

Engagement, das den Stadtteil trägt
Zu den Publikumsfavoriten zählte einmal mehr das Kinderschminken: Dafür sorgten Marta Sárosi und Özlem Alagöz-Bakan. Sárosi ist im Stadtteil bestens bekannt und unterstützt die Menschen im Nachbarschaftstreff „Komm“.

Ebenfalls im Einsatz: Yvonne Fabian, Birgit Sokolowski und Marion Lewes – drei langjährige Kräfte der Elternschule Mümmelmannsberg, die den Stadtteil über Jahre geprägt und viele Mütter, Familien und Kinder begleitet haben.

Aktuell engagiert sich Birgit Sokolowski ehrenamtlich im Gesundheitskiosk Mümmelmannsberg, während Yvonne Fabian das Projekt FIPS (Stadtteilprojekt des Fördervereins zur Integration behinderter und nicht behinderter Kinder Mümmelmannsberg e.V.) begleitet.
Warum wir gern in Mümmelmannsberg leben
Ein besonderes Format setzte fotografische Akzente: Thaddäus Zoltkowski und Joachim Doering luden zur Fotoaktion „Wieso wir gerne in Mümmelmannsberg leben“ ein. Besucher:innen hielten ihre Sicht auf den Stadtteil fest – als Momentaufnahme von Zugehörigkeit, Alltagskultur und Gemeinschaft.

Die 45. Kunst- und Kulturtage zeigten, was Mümmelmannsberg ausmacht: künstlerische Vielfalt, ehrenamtliche Stärke und ein gelebtes Miteinander. Zwei Tage, die nicht nur Kunst zeigten, sondern auch die Menschen dahinter – und einen Stadtteil, der mit Leidenschaft zusammenhält.


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