Unter Leitung des Vereins für kemalistisches Gedankengut Hamburg und mit Unterstützung zahlreicher Vereine wurde der 19. Mai in Hamburg mit Sport, Wettbewerben, Vorführungen und Musik gefeiert.
HAMBURG – Naciye ASLAN
Der 19. Mai, Gedenktag an Atatürk sowie Jugend- und Sportfest, wurde unter Leitung des Vereins für kemalistisches Gedankengut Hamburg (ADD) und mit Unterstützung zahlreicher Vereine und Organisationen in Hamburg gefeiert. Da der 19. Mai auf einen Arbeitstag fiel, fand die Veranstaltung am Samstag, dem 23. Mai, im August-Lütgens-Park neben dem Gelände der Türkischen Gemeinde in Hamburg und Umgebung (TGH) an der Hospitalstraße 111 statt.
Unterstützende Organisationen
Unter Federführung des Vereins für kemalistisches Gedankengut Hamburg unterstützten zahlreiche Vereine, Sportclubs und Sponsoren die Feier. Dazu gehörten insbesondere die Türkische Gemeinde in Hamburg und Umgebung, Galatasaray Hamburg, der Fenerbahçe-Verein Hamburg, der Beşiktaş-Verein Norddeutschland, der Verein der Menschen aus Tokat in Hamburg, Hamburg Türk Spor, der Alevitische Verein Hamburg-Mitte, der Verein der Menschen aus Sivas und Sivasspor, der Zonguldakspor-Fanverein und der Verein der Menschen aus Trabzon in Hamburg.

An der Feier nahmen Vizekonsul Mücahid Yılmaz, Murat Kaplan, Vorsitzender der Türkischen Gemeinde in Hamburg und Umgebung,, Türgem-Vorsitzender Remzi Uysal, Vertreter der unterstützenden Vereine, Bürger und Medienvertreter teil.

Die Veranstaltung begann mit Eröffnungsreden von Kerim Üstüner und Mustafa Sert auf Türkisch und Deutsch. Anschließend folgten eine Schweigeminute und das Singen der türkischen Nationalhymne.
„Die Republik ist der Jugend anvertraut“
Ufuk Güngör, Vorsitzender des Vereins für kemalistisches Gedankengut Hamburg, betonte in seiner Rede, die Ankunft von Mustafa Kemal Atatürk in Samsun sei einer der wichtigsten Wendepunkte im Unabhängigkeitskampf des türkischen Volkes gewesen.

Zum 107. Jahrestag des 19. Mai 1919 erklärte Güngör, der von Gazi Mustafa Kemal Atatürk mit seiner Ankunft in Samsun begonnene Unabhängigkeitskampf sei das Werk einer vorausschauenden, planvollen und entschlossenen Führung gewesen. Mustafa Kemal Paşa habe bereits in den ersten Tagen des Kampfes mit dem Amasya-Rundschreiben die Grundlagen für den Volkswillen und die Idee der Republik gelegt, sagte Güngör. Dass die Republik Türkei der Jugend anvertraut worden sei, zeige besonders deutlich Atatürks Vertrauen in die jungen Menschen.
„Die von Atatürk gegründete Republik ist Garant der Demokratie, Motor der Modernisierung und Symbol der Unabhängigkeit“, erklärte Güngör und beendete seine Rede mit einem Zitat des Journalisten und Politikwissenschaftlers Ahmet Taner Kışlalı:
„Kemalismus bedeutet nicht, die Vergangenheit zu bewachen, sondern der Zukunft voranzugehen.“
Sport und Kultur finden großen Anklang
Das Fest bot Volleyballspiele, Boxvorführungen, Kinderspiele, Wettbewerbe und Musikprogramme. Bei den Veranstaltungen über den ganzen Tag hinweg feierten die Teilnehmenden nicht nur den Feiertag, sondern setzten auch Zeichen für Einheit und Solidarität.

Großes Interesse fanden die Boxkämpfe mit Daniel Falconer (Landesmeister 65 kg), Marcel Ollesch (Landesmeister 85 kg) und Europameister Yavuz Keleş. Außerdem gab es praktisches Boxtraining für Kinder.
Die Teilnehmenden kamen bei Musik zusammen, spielten und tanzten Halay, um gemeinsam den 19. Mai zu feiern.

Durch das Fest führte Kerim Üstüner . Die Ansprache Atatürks an die Jugend wurde von İsa Yavuzoğlu und Nisa Şenocak vorgetragen.
Jugendliche treten zum Laufwettbewerb an
Auf Anregung von Ahmet Durmuş, Vorsitzender des Türkischen Presseverbands Hamburg, wurde ein Laufwettbewerb ausgetragen. Die bestplatzierten Teilnehmenden erhielten verschiedene Geschenke.
Zum Programm gehörten außerdem Tauziehen, Sackhüpfen und Volleyball.

Zu den Höhepunkten zählte der Folkloreauftritt der Denizli Alaaddin Zeybek-Gruppe.

Bei dem Fest für Menschen verschiedener Altersgruppen wurden auch frisch gegrillte Köfte im Brot angeboten.

Zum Abschluss dankte Murat Comart, stellvertretender Vorsitzender von ADD Hamburg, den unterstützenden Vereinen, Sponsoren und Teilnehmenden.













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