Am Vorabend des Opferfests, mit dem der Feiertagsurlaub begann, kamen landesweit bei 863 Verkehrsunfällen 10 Menschen ums Leben; 1319 wurden verletzt.

Innenminister Ali Yerlikaya informierte über die Verkehrsunfälle und Kontrollen am Vorabend des Opferfests. Landesweit hätten sich an diesem Tag 863 Verkehrsunfälle ereignet. Dabei seien 10 Bürger am Unfallort gestorben und 1319 Menschen verletzt worden.

Polizei und Gendarmerie seien während des Urlaubs für die Sicherheit der Bürger intensiv im Einsatz, erklärte Yerlikaya. Nach Angaben des Verkehrsministeriums hätten am Vorabend des Fests 2.591.034 Fahrzeuge die Autobahnen genutzt.

Bei 23.275 der kontrollierten Fahrzeuge seien wegen Geschwindigkeits- und Radarverstößen Maßnahmen ergriffen worden. Dies entspreche 0,9 Prozent des gesamten Verkehrs. 99,1 Prozent der Fahrer hätten die Geschwindigkeit eingehalten, betonte Yerlikaya und dankte ihnen dafür.

„Ich danke jedem einzelnen der 99,1 Prozent unserer Fahrer, die durch den Verzicht auf überhöhte Geschwindigkeit die Verkehrsregeln einhalten. Ich glaube von Herzen, dass auch die übrigen 0,9 Prozent vorsichtiger handeln, die Regeln beachten und das Leben ihrer Angehörigen und anderer Bürger nicht gefährden werden“, sagte er.

Die Kontrollen dienten nicht dazu, Strafen zu verhängen, sondern Unfälle zu verhindern und die Zahl der Todesopfer auf null zu senken, betonte Yerlikaya und warnte:
„Halten wir die Verkehrsregeln ein, damit sich keine Trauer in unsere Festfreude mischt. Vergessen wir nicht: Die Straßen sind dazu da, uns mit unseren Lieben zusammenzubringen, nicht uns von ihnen zu trennen.“