Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, man erwarte eine Waffenruhe als wichtigstes Ergebnis der geplanten Friedensgespräche in Istanbul. Selenskyj teilte mit, US-Präsident Trump sei zu den Gesprächen eingeladen worden, und betonte, bei einem Scheitern des Prozesses erwarte man harte Sanktionen.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte zu den geplanten Friedensgesprächen in Istanbul, die wichtigste Erwartung sei, eine Vereinbarung über eine Waffenruhe zu erreichen. Selenskyj bezeichnete die Gespräche als „Chance Nummer eins“.
Selenskyj sagte, auch US-Präsident Donald Trump sei zum Gipfel in Istanbul eingeladen worden, habe die Einladung jedoch noch nicht angenommen.
„Bei einem Scheitern erwarten wir starke Sanktionen“
Falls die Gespräche in Istanbul scheitern, erwarte die Ukraine ein starkes Sanktionspaket der USA und der Europäischen Union gegen Russland, betonte Selenskyj. „Dies ist nicht nur für die Ukraine, sondern auch für die Sicherheit des Völkerrechts ein entscheidender Wendepunkt“, sagte er.
Signale aus China für Unterstützung einer 30-tägigen Waffenruhe
Selenskyj sagte, man habe positive Signale erhalten, dass China einer vorübergehenden Waffenruhe von 30 Tagen aufgeschlossen gegenüberstehe. Er argumentierte jedoch, ein Scheitern der Verhandlungen würde bedeuten, „dass Russland einer diplomatischen Lösung verschlossen gegenübersteht“.
„Die Entscheidung über die Waffenruhe muss von Putin kommen“
Der ukrainische Präsident erklärte, eine dauerhafte Waffenruhe müsse direkt mit Russlands Präsident Wladimir Putin ausgehandelt werden, denn nur dieser verfüge über die Macht, eine solche Entscheidung umzusetzen.
Treffen mit Erdoğan in Ankara
Selenskyj erklärte, er werde am Donnerstag in Ankara mit Präsident Erdoğan zusammentreffen und auf Putin warten.
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