Ramazan Avcı, der nach einem Neonazi-Angriff am 21. Dezember 1985 in Hamburg drei Tage später starb, wurde am 39. Jahrestag seiner Ermordung gedacht.

Bei der von Gürsel Yıldırım von der Ramazan-Avcı-Initiative unter dem Motto „Wir werden nicht vergessen und nicht vergeben“ organisierten Gedenkveranstaltung wurde eine Schweigeminute für die Opfer rassistischer Angriffe abgehalten.

An der Gedenkveranstaltung auf dem nach Ramazan Avcı benannten Platz vor dem Bahnhof Landwehr nahmen seine Frau Gülistan Avcı, sein Sohn Ramazan Cem Avcı, Osman Taşköprü, der Bruder des vom NSU ermordeten Süleyman Taşköprü, Faruk Arslan, der Angehörige beim rassistischen Anschlag in Mölln verloren hatte, sowie antirassistische Organisationen teil.

Hinterbliebene rassistischer Angriffe sowie Vertreter der Initiative und antirassistischer Organisationen hielten Reden. Sie sprachen über die gefährlichen Dimensionen des Rassismus, betonten die Notwendigkeit, den Kampf dagegen fortzusetzen, und riefen zur Solidarität mit den Betroffenen rassistischer Angriffe auf.
Zum Abschluss wurden Blumen am Denkmal für Ramazan Avcı niedergelegt.
Bericht/Foto: Naciye ASLAN

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