Der norddeutsche Beşiktaş-Verein organisierte ein Fastenbrechen. Beim Iftar mit großer Beteiligung aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen wurde betont, dass Ramadan Einheit und Zusammenhalt stärkt.

Solidarität beim Fastenbrechen des norddeutschen Beşiktaş-Vereins betont

Der von Mehmet Özlü geleitete norddeutsche Beşiktaş-Verein lud in seinem Vereinslokal in Lurup zum Iftar. Es kamen Bildungsattaché Lütfi Dede und die Beauftragte für Familie und soziale Dienste Sümeyye Betül Lambrecht vom türkischen Generalkonsulat Hamburg, TGH-Vorsitzender Murat Kaplan, DİTİB-Nord-Landesvorsitzender Bülent Arlıoğlu, CHP-Hamburg-Vorsitzender Hulisi Işıtan und Salih Demirci, Hamburger Regionalvorsitzender der Saadet Partisi, Süleyman Altınova, Hamburger Verantwortlicher der Erbakan-Stiftung, sowie der frühere Bürgerschaftsabgeordnete Ali Şimşek, Vertreter zivilgesellschaftlicher Organisationen, Unternehmer, Vertreter von Sportfanvereinen, weitere Gäste und Presseangehörige.

Solidarität beim Fastenbrechen des norddeutschen Beşiktaş-Vereins betont

Das von Vereinsgründungsmitglied Ali Akdemir moderierte Programm begann mit einer Koranrezitation von Selman Kızmaz, Muezzin der Istanbuler Ayasofya-i-Kebir-Moschee.

Solidarität beim Fastenbrechen des norddeutschen Beşiktaş-Vereins betont

Sümeyye Betül Lambrecht, Beauftragte für Familie und soziale Dienste des türkischen Generalkonsulats Hamburg, machte wichtige Aussagen zum Thema Familie. Sie verwies auf unterstützungsbedürftige Familien in den verletzlichen Teilen der Gesellschaft und dankte allen, die Bedürftigen helfen. Es gebe in Deutschland und besonders Hamburg schutzbedürftige Kinder, während die Zahl der Pflegefamilien niedrig sei. Hierfür müsse Bewusstsein geschaffen werden. Wenn die Mutter als Grundpfeiler der Familie stark sei, sei auch die Gesellschaft stark und mutig. Frauen und Familien müssten geschützt und unterstützt werden.

Solidarität beim Fastenbrechen des norddeutschen Beşiktaş-Vereins betont

Bildungsattaché Lütfi Dede betonte die Bedeutung des Türkischen. Damit die türkische Gemeinschaft im Ausland fortbestehen könne, müsse sie Sprache und Identität bewahren. Auch beruflich sei Türkisch als Muttersprache wichtig. An manchen Schulen gebe es gar keinen vom Bildungsministerium betreuten Türkisch- und Kulturunterricht. Lokale Lehrkräfte seien eine positive Entwicklung; in manchen Gebieten gebe es aber überhaupt keinen Türkischunterricht. Dass in Hamburg sowohl örtlich als auch vom Ministerium eingesetzte Lehrkräfte tätig seien, sei sehr wertvoll. Dede sagte: „Bringen wir unseren Kindern unsere Muttersprache Türkisch bei und lassen wir sie die Möglichkeiten hier nutzen. Später werden sie uns entweder danken oder fragen: ‚Warum habt ihr mich dieser Chance beraubt?‘ Tun wir alles, damit sie zu denen gehören, die danken.“

Alle Redner betonten Solidarität, Einheit und Zusammenhalt und gratulierten zum bevorstehenden Ramadanfest.

Solidarität beim Fastenbrechen des norddeutschen Beşiktaş-Vereins betont

Vorsitzender Mehmet Özlü äußerte in seiner Begrüßung Freude über das große Interesse, dankte den Teilnehmern und gratulierte zum Ramadanfest.

Zur Iftar-Zeit wurde mit dem Gebetsruf von Muezzin Selman Kızmaz das Fasten gebrochen und gebetet.

Solidarität beim Fastenbrechen des norddeutschen Beşiktaş-Vereins betont

Nach dem Essen fragte Ali Akdemir einige Teilnehmer nach ihren Gefühlen und Gedanken.

Solidarität beim Fastenbrechen des norddeutschen Beşiktaş-Vereins betont

Bericht/Foto: Naciye ASLAN