Das Hamburger Institut für Hygiene und Umwelt (HU) veröffentlichte seinen Tätigkeitsbericht 2025 mit strategischen Arbeiten zum Schutz der Lebensqualität in der Stadt – von Lebensmittelsicherheit bis zur Kontrolle von Infektionsausbrüchen.

Kampf gegen Lebensmittelbetrug und Ausbruchsrisiken

Das Institut bewies 2025 seine erfolgreiche Krisenbewältigung insbesondere durch rasches Eingreifen angesichts im Abwasser nachgewiesener Polioviren, die Kinderlähmung verursachen. Im Bereich Lebensmittelsicherheit wurde festgestellt, dass Olivenöl in Restaurants verfälscht und mit anderen Ölen vermischt worden war. Auch wegen Fadenwurmlarven in Wildlachs und zunehmender Listeriosefälle wurden die Kontrollen verschärft. Die Umsetzung neuer EU-Regeln zur Weinkennzeichnung geriet ebenfalls in den Kontrollfokus des Instituts.

Umweltüberwachung und moderne Technologien

Das HU überwacht Hamburgs Luft- und Wasserqualität rund um die Uhr, 7/24, und führte auf der Elbe internationale Feldversuche durch. Messdaten aus dem Hafen sind nun digital öffentlich zugänglich. Das Institut spielte zudem eine aktive Rolle bei Übungen für radiologische Notfälle. Mit rund 1,5 Millionen Untersuchungen und Dienstleistungen pro Jahr wirkt die Einrichtung als Frühwarnsystem der Stadt.

Senatorin Fegebank: Eine Adresse für Vertrauen und Qualität

Umweltsenatorin Katharina Fegebank betonte die Bedeutung des Instituts mit folgenden Worten: „Das Institut für Hygiene und Umwelt ist für Hamburg unverzichtbar. Von Routinekontrollen bis zu schnellen Reaktionen in Krisen steht es in allen Bereichen für Verlässlichkeit und Qualität. Wie ein stiller Kontrolleur der Stadt erkennt es Risiken frühzeitig und greift mit seiner Fachkompetenz ein.“

Ausführlicher Bericht digital verfügbar

Der Jahresbericht 2025 mit Analyseergebnissen, Statistiken und allen technischen Einzelheiten wurde als e-Paper im Bereich „Veröffentlichungen/Jahresberichte“ auf der Website des Instituts unter https://static.hamburg.de/fhh/epaper/jabe-2025/#0 öffentlich zugänglich gemacht.