Eine der größten Dienstleistungsgewerkschaften Deutschlands, die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), rief für Montag, 10. März 2025, die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Hamburg zu einem ganztägigen Warnstreik auf.
Welche Einrichtungen sind betroffen?
Am Montag werden Tausende Beschäftigte des öffentlichen Dienstes auf die Straße gehen und ihre Forderungen äußern. Zu den zum Streik aufgerufenen Einrichtungen gehören:
- Asklepios-Krankenhäuser und das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)
- Elbkinder-Kitas und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen
- Fördern und Wohnen als Einrichtung
- Stadtreinigung und Hamburg Port Authority (HPA)
- Einrichtungen des öffentlichen Dienstes des Bundes
- Kultureinrichtungen in Hamburg: Schauspielhaus, Thalia Theater, Staatsoper und Elbphilharmonie
Außerdem beteiligen sich Beschäftigte am Hamburg Airport, die unter den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) fallen, sowie Beschäftigte der Bodenabfertigung an dem Streik. Der Warnstreik am Flughafen beginnt mit der Nachtschicht am 9. März und endet mit der Spätschicht am 10. März. Deshalb wird es zu Störungen im Flugverkehr kommen.
Auch der Streik der Stadtreinigung führte dazu, dass sich Müll in Hamburgs Straßen ansammelte. Nicht geleerte Müllbehälter und liegen gebliebene Abfälle können die Gesundheit der Bevölkerung gefährden.
Gründe und Forderungen des Streiks
ver.di fordert in den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst 2025 Folgendes:
- 8 Prozent mehr Lohn oder mindestens 350 Euro mehr im Monat
- Zusätzliche Lohnerhöhungen in besonders belastenden Tätigkeiten
- 200 Euro mehr im Monat für Auszubildende
- Drei zusätzliche Urlaubstage
Darüber hinaus beteiligen sich die städtischen Beschäftigten in Hamburg an dem Streik, um eine Vereinbarung über eine Regelung zur vorzeitigen Rente zu erreichen. Die Hamburger Regierung war bislang nicht bereit, darüber zu verhandeln.
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