Im Rahmen des bundesweiten Programms „Integration durch Sport“ fand in Hamburg ein Treffen statt, bei dem die Rolle des Sports für gesellschaftliche Integration, Vielfalt und Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Einrichtungen behandelt wurde.
Naciye ASLAN
HAMBURG / Das bundesweite, in Hamburg unter dem Dach des Hamburger Sportbundes (HSB) umgesetzte Programm „Integration durch Sport“ war Anlass eines Treffens von HSB, Türkischer Gemeinde in Hamburg und Umgebung (TGH) und Hamburger Beşiktaş-Vereinigung (HBB). Sportvereine und migrantische Organisationen tauschten sich über stärkere Zusammenarbeit und gemeinsame Projekte aus.

Grasshoff: „Parteipolitisch neutral, aber klar gegen Diskriminierung“
Am Freitag, 25. September, eröffnete HSB-Vertreterin Kara Grasshoff die Veranstaltung im TGH-Haus, Hospitalstraße 111, und gab eine Einführung.
Grasshoff sagte „Parteipolitisch neutral, aber klar gegen Diskriminierung“ und betonte Neutralität gegenüber Parteipolitik bei gleichzeitig klarer Haltung zu gesellschaftlichen Werten: „Als Sportorganisation sind wir parteipolitisch neutral. In unserer Arbeit sind wir aber keineswegs neutral: Wir stehen klar für eine vielfältige Gesellschaft, Dialog und gemeinsames gesellschaftliches Engagement. Gegen ausgrenzende und diskriminierende Haltungen beziehen wir eindeutig Stellung“, sagte sie.
Grasshoff informierte außerdem über Arbeit, Angebote und Förderung des Programms „Integration durch Sport“.
TGH-Vorsitzender Kaplan: „Sport kennt keine Unterschiede“
TGH-Vorsitzender Murat Kaplan dankte den unterstützenden Vereinen und betonte die inklusive Kraft des Sports sowie seine Rolle für kulturelle Beziehungen.

Kaplan sagte: „Auf oder neben dem Spielfeld ist es unwichtig, woher jemand kommt oder welchen Pass er besitzt. Entscheidend ist gemeinsam zu spielen und zu gewinnen. Sport verbindet. Wir müssen die Repräsentation und Zusammenarbeit von Menschen mit Migrationsgeschichte nicht nur im Sport, sondern auch in den Führungsebenen von Vereinen und Institutionen vertiefen“.
HBB: „Unser Ziel ist der Aufbau gemeinsamer Netzwerke“
Eine der Gastgeberinnen, die stellvertretende HBB-Vorsitzende Sümbül Tarakçılar, sagte, migrantische Organisationen und örtliche Sportvereine sollten zusammengebracht und Erfahrungen stärker geteilt werden.
Solche Treffen förderten neue Kontakte und gegenseitigen Erfahrungsaustausch zu Vereinsarbeit, Sportangeboten und Bedürfnissen.

Mit den Fördermöglichkeiten des HSB wolle man außerdem gemeinsame Projekte entwickeln und gesellschaftliche Solidarität stärken.
Vereinsvertreter stellen Projekte vor
Es berichteten David Tito vom Deutsch-Peruanischen Kulturverein Hamburg, Murat Yılmaz vom Hamburger Trabzonlular- und Trabzonspor-Fanverein sowie Sümbül Tarakçılar vom HBB über ihre Projekte und Arbeit.


Danach lernten sich die Teilnehmenden an den Tischen kurz kennen und tauschten sich aus. Vertreter verschiedener Vereine äußerten Erfahrungen und Vorschläge zum Programm „Integration durch Sport“ und zur Integration durch Sport.

Nach Bewirtung endete die Veranstaltung mit Gesprächen und Gedankenaustausch.
Gemeinsames Treffen für „Integration durch Sport“ in Hamburg
Im Rahmen des bundesweiten Programms „Integration durch Sport“ fand in Hamburg ein Treffen statt, bei dem die Rolle des Sports für gesellschaftliche Integration, Vielfalt und die Zusammenarbeit zwischen Vereinen und Organisationen im Mittelpunkt stand.
Das bundesweite Programm „Integration durch Sport“, das in Hamburg unter dem Dach des Hamburger Sportbundes (HSB) umgesetzt wird, war Anlass für eine gemeinsame Veranstaltung in Hamburg. Der Hamburger Sportbund (HSB), die Türkische Gemeinde in Hamburg und Umgebung (TGH) sowie der Hamburg Beşiktaşlılar Birliği (HBB) hatten zu dem Treffen eingeladen.
Im Mittelpunkt standen der Austausch zwischen Sportvereinen und migrantischen Organisationen sowie die Entwicklung gemeinsamer Projekte und neuer Kooperationsmöglichkeiten.
HSB: „Wir sind politisch neutral, aber klar gegen Diskriminierung“
Die Veranstaltung fand am Freitag, 25. September, in den Räumen der TGH in der Hospitalstraße 111 statt. Die Eröffnung und eine Einführung in das Programm übernahm Kara Grasshoff vom Hamburger Sportbund.
Grasshoff betonte, dass der Sport bei parteipolitischen Fragen neutral sei, gleichzeitig aber bei gesellschaftlichen Werten eine klare Haltung vertrete.
„Als Sportorganisation sind wir parteipolitisch neutral. In unserer Arbeit sind wir jedoch keineswegs neutral, wenn es um eine vielfältige Gesellschaft, Dialog und gemeinsames gesellschaftliches Engagement geht. Gegen ausgrenzende und diskriminierende Haltungen beziehen wir klar Stellung“, betonte Grasshoff.
Anschließend informierte Grasshoff über die Ziele, Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten des Programms „Integration durch Sport“.
TGH-Vorsitzender Kaplan: „Sport kennt keine Unterschiede“
Der Vorsitzende der TGH, Murat Kaplan, dankte den beteiligten Organisationen für ihre Unterstützung und hob die verbindende Wirkung des Sports sowie die Bedeutung kultureller Beziehungen hervor.
„Auf oder neben dem Spielfeld spielt es keine Rolle, woher jemand kommt oder welchen Pass er besitzt. Entscheidend ist, gemeinsam zu spielen und zu gewinnen. Sport schafft Verbindungen. Wir sollten die Repräsentation und Zusammenarbeit von Menschen mit Migrationsgeschichte nicht nur im Sport, sondern auch auf den Führungsebenen von Vereinen und Institutionen weiter stärken“, erklärte Kaplan.
HBB: „Unser Ziel ist es, gemeinsame Netzwerke aufzubauen“
Auch die stellvertretende Vorsitzende des Hamburg Beşiktaşlılar Birliği, Sümbül Tarakçılar, die zu den Gastgeberinnen der Veranstaltung gehörte, erläuterte die Ziele des Treffens.
Ziel sei es, migrantische Organisationen und lokale Sportvereine miteinander zu vernetzen, den Erfahrungsaustausch zu fördern und neue Kontakte aufzubauen. Dabei solle auch über Vereinsarbeit, Sportangebote und bestehende Bedarfe gesprochen werden.
„Außerdem möchten wir über die Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten des HSB informieren, gemeinsame Projekte entwickeln und damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken“, so Tarakçılar.
Vereinsvertreter stellen ihre Projekte vor
Im weiteren Verlauf informierten David Tito vom Deutsch-Peruanischen Kulturverein Hamburg, Murat Yılmaz vom Hamburger Trabzonlular und Trabzonspor-Fanverein sowie Sümbül Tarakçılar vom HBB über ihre Projekte und Aktivitäten.
Anschließend tauschten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in kleinen Gruppen an den Tischen aus. Danach erhielten Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Vereine und Organisationen die Möglichkeit, ihre Erfahrungen, Anregungen und Vorschläge zum Thema „Integration durch Sport“ einzubringen.
Die Veranstaltung endete bei Getränken und einem gemeinsamen Imbiss. Dabei nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit zu weiteren Gesprächen und zum persönlichen Austausch.





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