Bei den Abiturprüfungen in Hamburg – dem Abschluss, der in Deutschland den Hochschulzugang ermöglicht – wurde die höchste Zahl erfolgreicher Absolventen der letzten 10 Jahre verzeichnet. Die Erfolgsquote stieg auf 95,8 Prozent. Bildungssenatorin Ksenija Bekeris gratulierte den Absolventen.
Asbülten
HAMBURG / Hamburgs Bildungssenatorin Ksenija Bekeris gratulierte Tausenden Schülern, die das Abitur bestanden haben. Nach aktuellen Daten der Hamburger Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) wurde stadtweit die höchste Zahl erfolgreicher Abiturienten der letzten 10 Jahre erreicht.
Abitur-Erfolgsquote steigt auf 95,8 Prozent
Von den 9 Tausend 992 Schülern, die in Hamburg in diesem Jahr an den Abiturprüfungen teilnahmen, bestanden 9 Tausend 576 erfolgreich. Damit stieg die Erfolgsquote von 94,5 Prozent im Vorjahr auf 95,8 Prozent. 302 Schüler mehr als im Vorjahr erhielten das Abitur; es ist die höchste Absolventenzahl seit dem Schuljahr 2015/16. Die durchschnittliche Abschlussnote lag bei 2,34.
Bildungssenatorin Ksenija Bekeris gratulierte allen Schülern, die die Prüfungen erfolgreich abgeschlossen hatten. Sie sagte, die Ergebnisse seien durch den Einsatz der Schüler, das engagierte Arbeiten der Lehrkräfte und die Unterstützung der Familien möglich geworden.
Schülerinnen besonders stark bei den besten Noten
Nach der Statistik waren 52 Prozent der diesjährigen Absolventen weiblich. In der besten Notengruppe von 1,0 bis 1,9 waren 61,1 Prozent der Absolventen Schülerinnen. Im Notenbereich von 3,0 bis 4,0 lag der Anteil männlicher Schüler dagegen bei 56,5 Prozent.
Bei den Durchschnittsnoten der staatlichen Gymnasien lag das Christianeum mit 1,90 an erster Stelle. Die Gelehrtenschule des Johanneums belegte mit 1,95 den zweiten Platz.
Abschlüsse an anderen Schulformen folgen weiter
In Hamburg laufen nicht nur die Abiturprüfungen, sondern auch die Verfahren für andere Schulabschlüsse weiter. Nach Angaben der BSB werden noch etwa 9 Tausend 400 Abschlüsse im Rahmen des Mittleren Schulabschlusses (MSA), des erweiterten Ersten allgemeinbildenden Schulabschlusses (eESA) und des Ersten allgemeinbildenden Schulabschlusses (ESA) erwartet.
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