Für den Einbau der neuen Sternbrücke durch die Deutsche Bahn wird die Kreuzung Stresemannstraße/Max-Brauer-Allee ab dem 17. Juli vollständig gesperrt. Die Sperrung soll bis zum 31. August 2026 dauern.
Asbülten
HAMBURG – Wegen der Montage der neuen Sternbrücke wird eine der meistbefahrenen Hamburger Kreuzungen wochenlang gesperrt. Nach Angaben der Hamburger Behörde für Verkehr und Mobilitätswende(BVM) wird die Kreuzung Sternbrücke an Stresemannstraße und Max-Brauer-Allee ab Freitag, dem 17. Juli 2026, vollständig geschlossen.
Die Sperrung ermöglicht es der Deutschen Bahn den neuen Brückenbau in die bestehende Bahnstrecke einzusetzen. Dabei soll die alte Brücke abgebaut und die neue aus dem Montagebereich auf die Bahntrasse verschoben und eingesetzt werden.
Sperrung bis zum 31. August
Die Verantwortlichen teilten mit, die Kreuzung Sternbrücke bleibe bis zum 31. August 2026 vollständig für Kraftfahrzeuge gesperrt. Auch der S-Bahn-Verkehr wird erheblich eingeschränkt: Vom 17. Juli bis zum Betriebsschluss am Sonntag, dem 30. August, fahren zwischen Sternschanze und Altona keine S-Bahnen. Busse übernehmen den Ersatzverkehr.
Die Brückenarbeiten beeinträchtigen nicht nur den Straßenverkehr, sondern auch die Bahn erheblich. Die Deutsche Bahn kündigte für die Bauzeit wochenlange Einschränkungen der S-Bahn und anderer Zugverbindungen an. Insbesondere Reisende zwischen Sternschanze und Altona sollen sich auf Verspätungen, Ausfälle und Umstiege einstellen. Tausende Hamburger werden in ihrem täglichen Verkehr betroffen sein.
Alternative Routen für Autofahrer
Während der Sperrung werden umfangreiche Umleitungen eingerichtet. Fahrzeuge in Richtung Altona, Sternschanze und Schanzenviertel sollen Ausweichrouten nutzen. Auch einige Buslinien fahren vorübergehend auf veränderten Strecken.
Etwa 900 Züge täglich
Die rund 100 Jahre alte Sternbrücke hat den Angaben zufolge das Ende ihrer technischen Lebensdauer erreicht. Die neue Brücke liegt auf der wichtigen Hamburger Bahnverbindung Verbindungsbahn . Diese Strecke nutzen täglich etwa 900 S-Bahn-, Regional- und Fernzüge.
Nach Abschluss der Arbeiten sollen Bahn- und Straßenverkehr schrittweise wieder normal laufen.
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