Eine neue Einbruchsmethode sorgt in Hamburg für Besorgnis. Seit Mitte April wurden vor allem in Eimsbüttel, Harvestehude und Winterhude an einigen Hauseingängen Einbruchsversuche festgestellt, bei denen Säure in Schlösser gegossen wurde.

Diese bereits aus anderen Bundesländern bekannte Methode wird inzwischen auch in Hamburg angewandt. Unbekannte Täter verwenden verschiedene Säuren, die sie in Türschlösser gießen , sodass Metallteile aufgelöst werden und das Schloss leicht geöffnet werden kann. Je nach Material des Schlosses kann die verwendete Flüssigkeit durchsichtig, gelb, grün oder braun sein. Nach ersten Erkenntnissen wurde in einigen Fällen Salpetersäure verwendet.

Die Polizei warnt die Bevölkerung:

– Solche Säurerückstände können Hautverätzungen und Reizungen der Atemwege verursachen. Nicht berühren!

– Wenn Sie rund um Ihr Türschloss Flüssigkeitsspuren oder farbige Flecken bemerken, rufen Sie sofort die Polizei!

– Das zur Hamburger Polizei gehörende LKA 19 ermittelt weiter zu den Vorfällen.

Außerdem werden, wie bereits im Oktober 2024 gemeldet, in Hamburg weiterhin Einbruchsversuche mit der „Klebefäden“-Methode verübt.

Über Schutzmaßnahmen gegen Einbrüche können Sie sich auf der offiziellen Website der Hamburger Polizei informieren:
www.polizei.hamburg/791942-791942