Ein um Mitternacht ausgebrochener Brand im Hamburger Marienkrankenhaus führte zu einer Tragödie. Bei dem Brand starben 3 Menschen, 33 wurden verletzt, einer davon lebensgefährlich.
Der Brand in dem Krankenhaus in der Alfredstraße brach in den frühen Stunden des 1. Juni gegen 00:23 Uhr aus, breitete sich rasch aus und erforderte einen umfangreichen Einsatz. Nach dem Notruf wurden vier Feuerwehreinheiten sowie zahlreiche Rettungs- und medizinische Teams entsandt. Als die Feuerwehr eintraf, stand ein Patientenzimmer im Erdgeschoss vollständig in Flammen.
Patienten, die in den oberen Stockwerken eingeschlossen waren, gingen an die Fenster und baten um Hilfe. Daraufhin erhöhte der Einsatzleiter die Alarmstufe. Der Vorfall wurde als „Massenanfall von Verletzten“ eingestuft, und sämtliche medizinischen und Katastrophenschutzeinheiten der Region wurden zur Unterstützung gerufen.
Feuerwehr und Rettungskräfte evakuierten Patienten über Drehleitern, tragbare Leitern und die Flure der Stockwerke. Besonders sorgfältig wurde in dem Bereich mit älteren und in ihrer Beweglichkeit eingeschränkten Patienten vorgegangen. Auch das Krankenhauspersonal unterstützte die Evakuierung und Erstversorgung.

Bei dem Vorfall wurde 1 Mensch lebensgefährlich, 18 schwer und 15 leicht verletzt. Leider starben 3 Menschen noch am Einsatzort. Einige Verletzte wurden in der Notaufnahme des Krankenhauses behandelt, besonders schwer Betroffene in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr wurde der Brand unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen auf weitere Zimmer verhindert. Belüftungs- und Nachlöscharbeiten dauerten bis in die Morgenstunden. Insgesamt waren 220 Einsatzkräfte vor Ort.
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