Die erstmalige Berufung einer Senatorin mit Migrationsgeschichte (Maryam Blumenthal) in den neuen Hamburger Senat wurde als wichtiger Schritt für die Vielfalt der Stadt gewertet. Der Türkische Lehrerverein und der Türkische Elternbund begrüßten die Entwicklung, erklärten aber zugleich, dass sie nicht ausreiche.

Mehr Repräsentation von Menschen mit Migrationsgeschichte in Hamburg gefordert

In der Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass etwa 40 Prozent der Hamburger Bevölkerung eine Migrationsgeschichte haben. Diese Vielfalt müsse nicht nur in der Gesellschaft, sondern auch in den Strukturen von Regierung und Parlament sichtbar sein.

Die zivilgesellschaftlichen Organisationen betonten, einzelne Berufungen reichten nicht aus. Politische Parteien und öffentliche Institutionen müssten durch langfristige Strategien inklusiver werden. Die Erfahrungen von Politikern mit Migrationsgeschichte könnten wichtige Beiträge zu Entscheidungsprozessen leisten. Die Erklärung enthielt mehrere Forderungen.

Am Ende der Erklärung stand der Aufruf: „Vielfalt darf nicht beim Senat enden, sondern muss auch in der Verwaltung vertreten sein.“

Zu den zentralen Forderungen gehören:

-Strukturelle Unterstützung für die politische Beteiligung von Menschen mit Migrationsgeschichte

-Eine bessere Abbildung der gesellschaftlichen Struktur Hamburgs im Senat

-Konkrete Strategien für Repräsentation in Führungspositionen

Türkischer Lehrerverein Hamburg e.V. & Türkischer Elternbund Hamburg e.V.