Das gemeinsam vom Hamburger Verein der Trabzoner und Trabzonspor-Fans und dem Hotel-Class-Festsaal organisierte Fastenbrechen war gut besucht. Menschen unterschiedlicher Gruppen kamen zusammen. In der religiösen Atmosphäre des Ramadan zeigte die Veranstaltung, wie Bindungen zwischen Menschen gestärkt werden können.
Große Beteiligung am Fastenbrechen
Zum Iftar am 14. März 2025 im Class-Festsaal kamen Bildungsattaché Lütfi Dede vom türkischen Generalkonsulat Hamburg, Hasan Basri Arıcı vom Arbeitsattachat, TGH-Vorsitzender Murat Kaplan, die für die SPD in die Bürgerschaft gewählten Oktay Özdemir und Ali Kazancı, DİTİB-Nord-Landesvorsitzender Bülent Arlıoğlu, BIG-Vorsitzender Mehmet Karaoğlu, der alevitische Dede Ali Kara, Hulisi Işıtan (CHP Hamburg), Saadet-Hamburg-Regionalvorsitzender Salih Demirci, Mehmet Emin Süzen (EUBA), Ruhi Özer (Sivaslılar), Rakıp Ayhan (Giresun-Soğukpınar), Mehmet Özlü (Norddeutscher Beşiktaş-Verein), Şuayip Karakuş (Demokratik Kültür), Sümbül Tarakçılar (ST Organisation), Ertaş Akçelik (Hamburg Beşiktaşlılar), Ramzi Jasim (Türkmenler), Hülya Çağrı (Alevitische Gemeinde Hamburg-Mitte) sowie Unternehmer wie Adem Dalkıran, Ercan Uzunpınar und Abdulhakim Karaaslan. Auch Vertreter zivilgesellschaftlicher Organisationen mit unterschiedlichen Auffassungen, Presseangehörige und weitere Gäste nahmen teil.
Vorsitzender Yılmaz richtet Appell an neue Abgeordnete
Das Programm begann mit der Begrüßung durch Saalgeschäftsführer Yücel Acar. Anschließend begrüßte Murat Yılmaz, Vorsitzender des Hamburger Trabzon-Vereins, die Gäste und sprach über die Bundestagswahl und die Hamburger Wahl. Er wünschte den neuen Abgeordneten Erfolg und erklärte: „Wir erwarten, dass sie der Gesellschaft etwas von der Wertschätzung zurückgeben, die diese Gemeinschaft und die Menschen hier ihnen entgegengebracht haben. Wir bitten sie, unseren Organisationen und unserer Gemeinschaft zu nützen.“
Yılmaz kündigte außerdem an, im Rahmen von LÖSEV-Projekten würden im Mai sechs Kinder, die Leukämie überstanden haben, aus der Türkei nach Hamburg kommen. Man habe ein besonderes Programm für sie vorbereitet und werde alle Kosten tragen, um ihnen eine schöne Erfahrung zu ermöglichen.

Mustafa Cihad Çetinkaya, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Islamische Theologie der Humboldt-Universität Berlin und Imam der zu Milli Görüş gehörenden Hamburger Ayasofya-Moschee, sprach auf Türkisch und Deutsch über die Bedeutung des Ramadan. Er betonte, Ramadan sei der Monat von Koran, Gebet, Fasten und Einladung zum Guten, insbesondere aber des Vergebens.

Der auf Einladung der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DİTİB) aus der Türkei gekommene Sieger im internationalen Wettbewerb für schöne Koranrezitation, Kurra-Hafız Habib Deveci, rezitierte den Koran und verkündete danach mit dem Gebetsruf die Zeit zum Fastenbrechen.
Nach dem sorgfältig vorbereiteten Essen sprachen die Gäste bei Tee und Kaffee miteinander und teilten die Ruhe des Zusammenseins. Die herzliche Atmosphäre stärkte die gesellschaftliche Gemeinschaft.





Bericht/Foto: Naciye ASLAN
Kommentare
Einen Kommentar schreiben
Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Ihr Kommentar erscheint nach Freigabe.