Während die Zahl der Beschäftigten im Hamburger öffentlichen Dienst stieg, wurden vorrangige Bereiche wie Bildung und Sicherheit weiter personell verstärkt. Der Senat erklärte, die Personalplanung werde sich weiter an der Bevölkerungsentwicklung orientieren; Arbeitsbedingungen und Maßnahmen für Vielfalt würden gestärkt.
Asbülten
HAMBURG / Der Hamburger Senat veröffentlichte den Personalbericht 2026. Er behandelt ausführlich die Personalstruktur, Personalpolitik und Zukunftsziele der Freien und Hansestadt Hamburg mit Stand 2025. Laut Bericht setzte die Stadtregierung zur Sicherung nachhaltiger öffentlicher Dienstleistungen die Personalverstärkung insbesondere in Bildung, innerer Sicherheit, Bezirksverwaltungen und den Hamburg-Service -Einheiten fort.
Personalzahl steigt um etwa tausend
Zum 31. Dezember 2025 arbeiteten für die Freie und Hansestadt Hamburg 82.997 Menschen. Das entspricht 72.077,9 Vollzeitstellen. Gegenüber dem Vorjahr kamen rund tausend Vollzeitstellen hinzu. Nach Angaben des Senats erfolgte dieser Zuwachs planmäßig vor allem in Bereichen, die unmittelbare Dienstleistungen für Bürger anbieten.
In Hamburg gibt es je tausend Einwohner 37,6 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in Vollzeitäquivalenten. Der Senat betonte, die Personalplanung werde sich weiter am Bevölkerungswachstum orientieren.
Frauenanteil nähert sich 58 Prozent
Laut Bericht sind 57,9 Prozent der Beschäftigten in der Hamburger Verwaltung Frauen. Die Teilzeitquote stieg auf 38,2 Prozent; das Durchschnittsalter beträgt 44,7 Jahre. 12,3 Prozent der Beschäftigten sind 60 Jahre oder älter.
Gesundheitskennzahlen verbessert
2025 lag die Anwesenheitsquote der Beschäftigten bei 92,8 Prozent. Dies bedeutet eine leichte Verbesserung gegenüber dem Vorjahr. Der Senat will zudem durch digitale Arbeitsmethoden, KI-gestützte Anwendungen, berufliche Weiterbildung und moderne Führung attraktivere Arbeitsbedingungen schaffen.
„Wir werden die öffentlichen Dienstleistungen weiter stärken“
Staatsrat Jan Pörksen, Chef der Senatskanzlei und des Personalamts, erklärte, hinter Hamburgs leistungsfähiger Verwaltung stünden Tausende Beschäftigte, die täglich mit großem Engagement arbeiteten. Die Personalpolitik werde ausgewogen fortgesetzt. Pörksen sagte, vorrangige Dienstleistungsbereiche würden weiter gestärkt. Die Entwicklung moderner Arbeitsbedingungen bleibe eines der zentralen Ziele.
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