HAMBURG / Naciye ASLAN
Der Hamburger Fenerbahçe-Verein veranstaltete am Sonntag, 21. Dezember, ein Frühstückstreffen. „Mehr als ein Frühstück … Begegnung in Einheit und Solidarität“ lautete das Thema im Armada-Veranstaltungszentrum, zu dem rund 600 Menschen kamen.
Traditionelles Frühstück des Hamburger Fenerbahçe-Vereins
Beim diesjährigen Frühstück des Vereins, das jährlich stattfindet, waren Vorstandsmitglieder des Bremer Fenerbahçe-Vereins, Vertreter aus Hamburgs Wirtschaft, Sport, Politik und Zivilgesellschaft sowie viele Pressevertreter dabei.

Vor dem Frühstück begrüßte Vereinspressesprecher Mehmet Taner die Gäste und übernahm die Moderation.

Vorsitzender Mustafa Çömlek betont Einheit und Solidarität
Vorsitzender Mustafa Çömlek begrüßte die Gäste: „Heute freuen wir uns, mit Unterstützung unseres Vorstands und aller Fenerbahçe-Fans in Hamburg zusammenzukommen. Zuerst danke ich unserem Vorstand und allen Mitgliedern für ihre Unterstützung.“
Mit sozialen Projekten Tausende Kinder erreicht
Çömlek verwies auf erfolgreiche Arbeiten im Jahr 2025 und die große Bedeutung sozialer Projekte. In Batman und Diyarbakır begonnene Projekte seien mit „Geschwister“-Kindern in Erzincan und Tunceli fortgesetzt worden. „Bei unserer Aktion in Tunceli erreichten wir mit Teilnahme unseres Präsidenten Ali Koç etwa 2.500 Kinder. Dieses Jahr entschieden wir uns für Yozgat und veranstalteten dort ebenfalls eine außergewöhnliche Aktion“, sagte er.
Neue soziale Projekte für 2026 geplant
Çömlek berichtete von einem Besuch am Anıtkabir und Verbesserungen der Innenräume des Vereins. Für 2026 seien neue soziale Projekte für erdbebenbetroffene Kinder in Adıyaman und Kahramanmaraş geplant.
Mitgliederzahl deutlich gestiegen
Durch Anpassungen von Beiträgen und Kosten sei der Verein nachhaltiger geworden. Die Mitgliederzahl sei von 400 auf 550 gewachsen, sagte Çömlek.
Die Arbeit an einem eigenen Vereinsgebäude gehe weiter. Zu den Vorwürfen gegen Fenerbahçe-Präsident Sadettin Saran erklärte Çömlek, der Hamburger Verein stehe weiterhin an dessen Seite.
Alle Arbeiten seien durch Beiträge der Hamburger Fenerbahçe-Fans und den engagierten Einsatz des Vorstands möglich: „Ich danke euch für eure Teilnahme und Unterstützung und wünsche uns auch im nächsten Jahr viele erfolgreiche gemeinsame Projekte.“
Plaketten für Presse und soziale Projekte

HTBB-Vorsitzender Ahmet Durmuş erhielt eine Plakette für den prinzipientreuen, engagierten und verbindenden Beitrag der türkischen Presse in Hamburg.

Im Rahmen des sozialen Vereinsprojekts „Kinder sollen nicht frieren“ erhielt der Fenerbahçe-Fan und Journalist Erdal Altuntaş eine Plakette und ein Vereinstrikot. Er hatte an der Yozgat-Reise teilgenommen und sie durch Berichte und Unterstützung begleitet.
Unterstützung durch Ehefrau und Vorstand
Mustafa Çömlek betonte die große Unterstützung seiner Ehefrau sowie der Vorstandsmitglieder und ihrer Ehepartner. Er bat seine Frau, die Vorstandsmitglieder und deren Partner auf die Bühne.

Er dankte jedem einzeln und sagte, durch harmonische und engagierte Vorstandsarbeit seien bedeutende Fortschritte erreicht worden.

Anschließend sprachen TGH-Vorsitzender Murat Kaplan, ADD-Hamburg-Vorsitzender Ufuk Güngör, der Vorsitzende des Demokratischen Kulturvereins Şuayip Karakuş, CHP-Hamburg-Vorsitzender Hulisi Işıtan, der Vorsitzende des Norddeutschen Beşiktaş-Vereins Mehmet Özlü, der ehemalige Bildungsattaché Lütfü Dede, HBB-Vorsitzender Ertaş Akçelik und der frühere Galatasaray-Vorsitzende Abdullah Akar.
Die Redner dankten für die Einladung, würdigten die sozialen Projekte und die Stärkung von Einheit und Solidarität durch Begegnungen unterschiedlicher Menschen und wünschten dem Verein Erfolg.
Nach den Reden begann das vom Armada-Veranstaltungszentrum zubereitete Frühstück mit reichhaltigem Menü. Während und nach dem Frühstück konnten die Gäste sich unterhalten und kennenlernen.














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