Bei der großen AKTIKO-Konferenz für Klima- und Umweltschutz in Hamburg fanden verschiedene Informationsworkshops zu Umwelt-, Klima- und Naturschutz statt. Dazu gehörte auch ein von der durch Rahime Sürücü gegründeten INITIATIVE Weltnatur organisierter Klima-Workshop .

Der Workshop fand am Gymnasium Lerchenfeld in Hamburg statt. Auch Natalia Schäfer aus der Leitung der Initiative nahm teil.

Klima-Workshop von Rahime Sürücü bei der AKTIKO-Konferenz

Rahime Sürücü informierte über Konferenz und Workshop und begann mit einer auf Empathie gerichteten Übung mit einer Klangschale. Nachdem die Gedanken von Menschen, die von Umweltproblemen betroffen sind, Raum erhalten hatten, sprach sie folgende Themen an:

  • Jeder sollte das Recht auf Umwelt- und Klimaschutz haben.
  • Wie könnten entsprechende gesetzliche Regelungen umgesetzt werden?
  • Unterschriftenaktionen für den Naturschutz in Hamburg.
  • Dass die Unterschriften von Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit nicht als gültig anerkannt werden.
  • Der Kampf für den Erhalt des Wilden Waldes in Wilhelmsburg.

Sürücü erinnerte daran, dass sie Bundeskanzler Olaf Scholz und dem Hamburger Regierungschef Peter Tschentscher jeweils einen Brief zum Schutz von Umwelt und Natur geschrieben habe. Bisher habe sie jedoch keine positive Antwort erhalten.

Sürücü erklärte: 

„Angesichts zunehmender globaler Umweltprobleme ist das Recht auf Klima- und Umweltschutz dringend notwendig. Bislang haben Parteien und Abgeordnete es vermieden, hierfür Lösungen zu suchen.

Wir verlangen kein Wahlrecht.

Wir verlangen nur das Recht, das Klima zu schützen. 

Jeder Mensch sollte unabhängig von Geburtsort, Sprache und Religion das Recht haben, seine Umwelt zu schützen. Auch die Farbe seines Passes ist unwichtig. Wir sind alle Erdenbürger; deshalb sollten Menschen das gesetzliche Recht haben, den Ort, an dem sie leben, zu schützen.

Diese Erde gehört uns allen, und nur gemeinsam können wir sie schützen und retten.“

Sürücü verwies auch auf die Schwierigkeiten des Einsatzes für Umwelt und Natur. Man werde niemals aufgeben. Sie engagiere sich seit vielen Jahren ehrenamtlich in diesem Bereich; die geringe Teilnahme an Umweltveranstaltungen mache sie traurig.

Bericht/Foto: Naciye Aslan