Das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen warnte die Öffentlichkeit vor einem in Deutschland angebotenen Lebensmittel.
Nach Angaben des Ministeriums wurde darin Sildenafil festgestellt, das nicht auf dem Etikett angegeben war. Sildenafil ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel zur Behandlung von Erektionsstörungen und darf keinesfalls in Lebensmitteln oder Nahrungsergänzungsmitteln verwendet werden.
Fachleute erklären, dass der Wirkstoff nur unter ärztlicher Kontrolle eingenommen werden sollte, da sonst erhebliche Gesundheitsrisiken entstehen können.
Mögliche Nebenwirkungen
Beim Verzehr des Produkts können folgende Risiken auftreten:
- Niedriger Blutdruck, Herzrasen und Brustschmerzen
- Gesichtsrötung und Kopfschmerzen
- Verstopfte Nase
- Magenbeschwerden
- Seh- und Wahrnehmungsstörungen
- Verminderte Reflexe
- Anhaltende Erektion (Priapismus)
- Schwere Augenerkrankungen
Produktinformationen
- Hersteller: Mersin, Türkei
- Herstellungsdatum: 10.09.2025
- Verbrauchsdatum: 09.09.2028
- Barcode: 8697446214102
Die Vertriebswege in Deutschland wurden bislang nicht ermittelt; innerhalb der Europäischen Union ist kein verantwortliches Unternehmen angegeben.
Warnung der Behörden
Die Behörden betonten, dass Verbraucher das Produkt keinesfalls verzehren sollten.
Nach aktuellem Stand betroffene Bundesländer:
- Baden-Württemberg
- Bayern
- Berlin
- Brandenburg
- Bremen
- Hamburg
- Hessen
- Mecklenburg-Vorpommern
- Niedersachsen
- Nordrhein-Westfalen
- Rheinland-Pfalz
- Saarland
- Sachsen
- Sachsen-Anhalt
- Schleswig-Holstein
- Thüringen
Produktbild: Epimedyumlu Bitkisel Karışımlı Macun
Quelle: Pressemitteilung MLV / Prüfbericht CVUA
Warnung vor „Epimedyumlu Bitkisel Karışımlı Macun“
Das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen hat die Öffentlichkeit gemäß § 40 Abs. 1 LFGB vor dem Verzehr eines als pflanzlich beworbenen Produkts gewarnt.
Nach Angaben des Ministeriums enthält das Produkt den nicht deklarierten Wirkstoff Sildenafil. Dabei handelt es sich um ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel zur Behandlung von Erektionsstörungen, das weder für Lebensmittel noch für Nahrungsergänzungsmittel zugelassen ist.
Die Einnahme von Sildenafil darf ausschließlich unter ärztlicher Aufsicht erfolgen, da es zu gefährlichen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sowie zu erheblichen Nebenwirkungen kommen kann.
Mögliche Nebenwirkungen
Zu den möglichen gesundheitlichen Risiken zählen unter anderem:
- Blutdruckabfall (Hypotonie), Herzrasen (Tachykardie), Angina pectoris
- Gesichtsrötung und Kopfschmerzen
- Nasenverstopfung und Rhinitis
- Magenbeschwerden
- Wahrnehmungs- und Sehstörungen
- Verminderte Reaktionsfähigkeit
- Dauererektion (Priapismus)
- Schwere Augenerkrankungen wie nAION
Produktinformationen
- Hersteller: Hal Mah. Turgut Özal Bul. Yeni Hal Kompleksi, Mersin (Türkei)
- Herstellungsdatum: 10.09.2025
- Mindesthaltbarkeitsdatum: 09.09.2028
- EAN: 8697446214102
Eine verantwortliche Person innerhalb der EU ist nicht angegeben. Vertriebswege in Deutschland sind derzeit unbekannt.
Hinweis der Behörden
Verbraucherinnen und Verbraucher werden ausdrücklich aufgefordert, das Produkt nicht zu konsumieren.
Betroffene Bundesländer nach derzeitigem Stand:
- Baden-Württemberg
- Bayern
- Berlin
- Brandenburg
- Bremen
- Hamburg
- Hessen
- Mecklenburg-Vorpommern
- Niedersachsen
- Nordrhein-Westfalen
- Rheinland-Pfalz
- Saarland
- Sachsen
- Sachsen-Anhalt
- Schleswig-Holstein
- Thüringen
Produktabbildung: Epimedyumlu Bitkisel Karışımlı Macun
Quelle: Pressemitteilung MLV / Prüfbericht CVUA
Kommentare
Einen Kommentar schreiben
Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Ihr Kommentar erscheint nach Freigabe.